Berichte | Eisstockschiessen

Wir trauern um Erika Schell

Nachruf

Mit großer Trauer und Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tod unseres Gründungsmitglieds Erika Schell erfahren.

Sie verstarb am 4. Februar im Alter von 77 Jahren. 

Die Eisstockabteilung des FSV verliert eine großartigen Menschen, sowie eine beeindruckende Persönlichkeit. Mit ihren Ideen, großer Tatkraft, sowie ihrer Leidenschaft für die Gemeinschaft unterstützte sie die Abteilung bei den vielfältigen Aktivitäten in den letzten 25 Jahren. 

Mitglieder und Gäste genossen die hervorragende schwäbische Küche, die sie mit ihren Helferinnen mit großer Hingabe und hohem Zeitaufwand zubereitete. 

Mit ihrer ruhigen sachlichen Art trug Erika Schell  viel zum Erfolg  und dem guten Ruf der Abteilung bei örtlichen und überörtlichen Vereinen bei.

Wir sind Ihr zu großem Dank verpflichtet. 

Unser aufrichtiges Beileid und Mitgefühl gilt ihrem Ehemann und Ehrenvorsitzenden Ludwig, sowie allen Angehörigen mit ihren Familien. 

Wir werden Erika immer in bester und dankbarer Erinnerung behalten.

 

-Steffen Herr AL-

-Patrick Dillig FSV- Präsident-

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Gerümpelturnier 2020 unter Corona- Bedingungen

Am Samstag, dem 19.9.2020, trafen sich neun Mannschaften auf der Stockbahn im Seetal zum alljährlichen Grümpelturnier der Abteilung Eisstock. Aus gegebenem Anlass wurde das sonst drei Tage überspannende Turnier auf einen Tag verkürzt, weswegen auf den bewährten Modus mit zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften zurückgegriffen wurde, der sich
schon lange bei dem Hurgglerturnier bewährt hat. Bei bestem Eisstockwetter startete die erste Gruppe mit vier Mannschaften in den Wettbewerb. Am Ende der ersten Gruppenphase konnte sich die Mannschaft “Chris Imbiss 2” über den ersten Platz und damit den Einzug in die Finalrunde freuen. Ebenso eine Runde weiter war das Team der Vorjahressieger “AH1 Bone”, das damit auf dem besten Weg zur Titelverteidigung war. In der zweiten Gruppe entschied das Team
“Förderverein für Freizeit und Breitensport”, kurz FFB, die Gruppenphase für sich. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft “4-Gewinnt”, die seit vielen Jahren regelmäßig an unseren Turnieren teilnehmen. Somit standen sich in den Halbfinalpartien die Mannschaften AH1 und FFB, sowie Chris Imbiss und 4-Gewinnt gegenüber. Den Einzug ins Finale sicherten sich die Teams AH1 und 4-Gewinnt. In einer spannenden Partie setzte sich schließlich die Mannschaft AH1 mit 14:6 Punkten durch und verteidigte erfolgreich den Titel aus dem Vorjahr.

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25 Jahre Eisstockschießen beim FSV

Die Vorbereitungen liefen bereits auf Hochtouren. Doch dann durchkreuzte das Coronavirus die weiteren Planungen der
FSV-Eisstockschützen für das 25-jährige Jubiläum.

Am 21.7.1995 fand im Sportheim Hagenbach die Gründungsversammlung statt, 22 Mitglieder traten der neuen Abteilung, damals noch unter dem Dach des TSV Hagenbach, bei. Die Erfolgsgeschichte begann jedoch zwei Jahre zuvor.
Im Jahre 1993 schnupperten einige Freizeitsportler unter der Federführung von Ludwig Schell beim benachbarten TSV
Neuenstadt erstmals Eisstockluft. Der Sport wird dort seit 1982 ausgeübt. Sie fanden Gefallen an dieser Sportart. Zur gleichen Zeit entwarf der Württembergische Fußballverband (WFV) ein Pilotprojekt namens „Familienfreundlicher Sportplatz“, wozu der TSV Hagenbach in einem Auswahlverfahren zur Teilnahme eingeladen wurde.
Viel Aufklärung und Überzeugung war in den zuständigen Gremien notwendig, um ein Ja für dieses bundesweit beachtete Projekt zu erhalten. Galt es doch dem geänderten Freizeitverhalten der Gesellschaft Rechnung zu tragen. Initiator und damaliger Vorstand des TSV Hagenbach Ludwig Schell konnte bei seiner Jedermann-Sportgruppe bei einem gemeinsamen Hüttenausflug 1995 im Allgäu weitere neugierige Mitstreiter für das Projekt gewinnen. Nach der Gründung der Abteilung waren die Hobbyhandwerker unter den Mitgliedern gefragt. Galt es doch, die anfallenden Arbeiten beim Bau des Vereinsheims überwiegend mit einer „Muskelhypothek“ zu bewältigen. In nur zwei Monaten konnten die Neumitglieder mit
großem Arbeitseinsatz unter der Leitung von Zimmermeister Werner Wiedemann den Rohbau erstellen. Gleichzeitig konnte der Bau von drei Kunststoffbahnen fertiggestellt werden. Richtfest und Einweihung der Bahnen erfolgten am 28.9.1995.
Die aktiven FSV-Teams haben sich bereits kurze Zeit nach dem Beginn der sportlichen Aktivitäten im Jahre 1996 in der
Südwestregion etabliert. Was noch fehlte war das Zukunftskapital jedes Vereins, der sportliche Nachwuchs. Der Anfang dieser wichtigen Basisarbeit verlief anfangs etwas schleppend mit fünf Jugendlichen. Im Jahre 2005 machte Gründungsmitglied Schell die Jugendarbeit zur Chefsache. Der Einstieg in das Kooperationsmodell Schule/Verein sollte den Weg von Jugendlichen zu der neuen Sportart in der Salzstadt ebnen. Kooperationspartner war im September 2005 die Grundschule Hagenbach. Neun Schüler traten nach den Ferien der Abteilung bei. Behutsam wurden die jungen Nachwuchssportler durch Jugendtrainer Schell und sein Team an größere Aufgaben herangeführt.
Ein großer Kraftakt waren im Jahre 2006 die Umbaumaßnahmen auf der Anlage im Seetal. Der über zehn Jahre alte Kunststoffbelag der drei Bahnen wurde entfernt und durch Pflasterbahnen ersetzt. Des Weiteren wurde die Anlage durch zwei überdachte Bahnen erweitert. Vor allem der Hallenbau unter der Führung von Werner Wiedemann war durch
viel Eigenleistung geprägt. Erster sportlich großer Paukenschlag war im Januar 2012. Bei den deutschen Meisterschaften im
U16-Mannschaftswettbewerb auf Eis in Dingolfing konnten die FSV-Jungs als erstes nicht bayerisches Team die deutsche
Meisterschaft erringen. Thilo Loose wurde nach diesem Erfolg in den Kader der Nationalmannschaft berufen, mit
der er im U19-Mannschaftswettbewerb im Januar 2014 Europameister wurde. Dass dies keine Eintagsfliege war, wurde durch die nächsten Erfolge eindrucksvoll bestätigt. In der Athletikdisziplin der Stockschützen, dem Weitschießen, konnte sich im Juni 2014 Lukas Götzinger nach erfolgreichem Abschneiden bei den Südwestmeisterschaften für das
Nationalteam empfehlen. Ritten, in Südtirol oberhalb von Bozen gelegen, war Austragungsort für den
Ländervergleichskampf Deutschland, Italien und Österreich. Dank seiner guten Technik und Nervenstärke
konnte er bei seinem ersten internationalen Einsatz in der Einzelwertung einen hervorragenden zweiten Platz belegen. In der Teamwertung erspielte sich der Hagenbacher mit seinen Mannschaftskameraden den obersten Tabellenplatz.
Mit Steffen Melzer schaffte eine weiteres Nachwuchstalent 2015 den Sprung ins Nationalteam. Beim U16-Grand-Prix im
polnischen Terespol gab der 14-Jährige sein Debüt. In der Teamwertung belegte er mit seinen Sportkameraden den dritten Rang. Vier Jahre nach dem ersten Erfolg konnte sich das nachfolgende junge U16-Salzstadtteam zum zweiten Male die deutsche Meisterschaft im Mannschaftswettbewerb auf Eis erspielen. Auch Steffen Melzer konnte sich mit dem
Nationalteam nochmals steigern und wurde im Juni 2017 im österreichischen Wang mit seinen U16-Teamkameraden Europameister. Mit konzeptioneller Trainingsarbeit, vermehrter Turnierpräsenz und großem Trainingsfleiß wurden die jungen Nachwuchskräfte behutsam auf größere Aufgaben vorbereitet. Auch die Kooperation mit der GS Hagenbach
war richtungsweisende Entscheidung, die Nachwuchsarbeit zu verbessern. 

Wir bedanken uns bei unserem Gründungsmitglied, Abteilungsleiter, Jugendtrainer und Vater des Erfolges Ludwig
Schell und seinem Team für ihren unermüdlichen Einsatz. Die sportlichen Erfolge basieren auf seiner konsequenten
Trainingsarbeit und dem großen Willen, innerhalb kürzester Zeit “bayerisches Spielniveau“ erreichen zu wollen.
Danken möchten wir auch allen Mitgliedern, Funktionären und allen, die uns in vielfältiger Weise in den letzten 25 Jahren unterstützt haben. Die vielen Aufgaben konnten nur durch großartige Teamarbeit bewältigt werden


(wesch)

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Ernennung zum Ehrenabteilungsleiter: Ludwig Schell feierlich geehrt

Die Eisstockabteilung des Friedrichshaller Sportvereins hat einen Ehrenabteilungsleiter!

Die Hauptversammlung der Abteilung hat am 13. Februar mit großem Applaus ihren "Erfinder" Ludwig Schell geehrt. Es ist allen Mitgliedern klar, dass ohne die unermüdliche Arbeit von Ludwig Schell es nicht möglich gewesen wäre, eine Randsportart wie Eisstockschiessen in Bad Friedrichshall populär zu machen. Eingebettet in das Großprojekt "familienfreundlicher Sportplatz" in Hagenbach, wurde die Abteilung 1995 gegründet und freut sich mit "ihrem Macher" Ludwig Schell auf die 25- Jahre- Jubiläumsfeier im Juli.

Der ehemalige Bürgermeister von Bad Friedrichshall und heutige 2. Präsident vom FSV, Peter Knoche, kam gerne in das von Ludwig Schell und seinen Mitstreitern erbaute Stockheim im Seetal vorbei, um seinem langjährigen Weggefährten aus Sport und Politik eine sehr persönliche Laudatio zu halten. So kann Ludwig Schell auf eine Tätigkeit in Ehrenämtern von über 100 Jahren zurück blicken. Jetzt ist die Zeit gekommen, sich mit Ratschlägen den Nachfolgern zur Seite zu stellen. Abendliche Sitzungen gehören fortan nicht mehr zu den Pflichten.

Neben einer Urkunde, welche Ludwig Schell zum Ehrenabteilungsleiter erklärt, konnte seine Ehefrau Erika einen Blumenstrauß in Empfang nehmen, da hinter jedem starken Mann auch eine starke Frau steht.

Wir, die Eisstockabteilung des FSV, sagen Ludwig Schell ein ganz herzliches Dankeschön und wünschen viele schöne Jahre bei bestmöglicher Gesundheit.

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8 Jahre Vorstandsarbeit: Abteilung Eisstock sagt Danke an Thorsten Strejc

Bei der Abteilungs- Jahreshauptversammlung konnte sich der AL Steffen Herr bei seinem Vorgänger Thorsten Strejc, dem er vor einem Jahr im Amt nachfolgen konnte, mit einem Geschenkkorb sowie einem Gutschein herzlich bedanken.

Thorsten, welcher weiterhin als Spieler der Herrenmannschaft sowie als Schiedsrichterobmann im Südwestverband, sehr engagiert bleiben wird, beendete seine 8- jährige Arbeit im Vorstand der Abteilung.

2012 als Beisitzer gestartet, übernahm er von 2015 bis 2020 als 1. oder 2. Abteilungsleiter in einer nicht ganz einfachen Situation Verantwortung. Seine Selbstständigkeit im Berufsleben hat ihn dazu bewogen, seine Tätigkeit im Vorstand zu beenden.

Steffen Herr dankte Thorsten Strejc für seine Dienste und seine Zeit für die Abteilung und erinnerte ihn daran, dass er für eine spätere Rückkehr in ein Amt noch jung genug ist.

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